Restaurant-Landhotel BORST
 
 
DER FEINSCHMECKER

1 1/2 F Dieses Restaurant gehört zu den besten in Deutschland

Wunderbar, wie sich hier herzliche Pfälzer Gastlichkeit mit mediterranen Aromen verbindet. Die Terrinen sind immer eine erstklassige Empfehlung, z. B. vom Steinbutt mit Atlantikhummer. Der Limousin-Lammrücken mit Cous-Cous oder Mosaik vom Oktopus mit Tapenade, Kapern und Pesto holen den Süden in den kleinen Ort. Das Vorspeisenmenü ist eine Reise durch die Borst'sche Küche in kleinen Häppchen. Gute Weine aus Frankreich und der Pfalz. Und im nächsten Jahr wird hier 30-jähriges Jubiläum gefeiert!
(Der Feinschmecker - Die 500 besten Restaurants - 2017/2018)

 

Beste Produkte aus der Umgebung, eine verlässlich gute Küche und Gastgeber, die sich von ihrem bewährten Kurs durch keine zeitgeistigen Trends abbringen lassen. Fruchtige Aromen beim Salat vom Pfälzer Spargel mit gebratenem Kaisergranat und Papayachutney, das Maßweiler Reh kommt aus eigener Jagd und wird mit Selleriepüree serviert. Wunderbar intensiv der Krustentiersud mit Räucheraal und Nordseekrabben.
(Der Feinschmecker - Die 500 besten Restaurants - 2016/2017)
DER FEINSCHMECKER

1 1/2 F   Pfälzer verführt Saarländer

... und die genussfreudigen Saarländerinnen (ca. die Hälfte der Kunden) lassen sich verführen und fahren dorthin, um sich den kulinarischen Genüssen hinzugeben, die Herr Borst allein (!) zubereitet. Wir fuhren erst mal am unscheinbaren Haus vorbei, öffneten kurz darauf die Haustür und ... Überraschung! Eine andere Welt tat sich auf: elegant rot-weiß gestylt, gut beleuchtet, herzlich. Dann kein offener Champagner!? Aber der Pfälzer Sekt war sehr lecker, die Weinkarte sehr schön. Die handgeschriebene kleine Speisekarte klang schon toll! Und wir bekamen dann ein Feuerwerk der schlicht und ergreifenden Art, ohne Firlefanz: ein Mosaik von Oktopus, Lachscroûtons mit Meerrettich-Sauce, Hummermedaillons in Melonensauce, geangelter Wolfsbarsch mit krosser Haut auf Fenchelgemüse oder auf mediterranem Kartoffelpüree! Ein Gedicht! Dann aßen wir Reh auf Sommerwirsing mit Griesknödel und zum Schluss ein Millefeuille von Erdbeere und Zitronenverbene mit Erdbeereis. Einfach köstlich. Das gute Produkt (saisonal, möglichst regional) ist der "Star". Wir fühlten uns rundherum wohl, auch wegen des gelassenen, souveränen Service von Frau Borst. Dank eines Tipps fanden wir ein Juwel.

Gut Ding braucht Weile, aber dann!

Dieser Tatsache sollten Sie sich bewußt sein, wenn Sie sich auf den Weg nach Maßweiler machen. Denn es kann schon mal eine gute Stunde dauern, bis der äußerst entspannte Service Ihnen die erste Vorspeise Ihres 5-Gang-Menüs serviert. Wir rechnen hoch und richten uns auf einen langen Sonntagnachmittag ein. Was uns dann auf der gemütlichen Terrasse von Frau Borst kredenzt wird, hatten wir so nicht erwartet. Die köstliche Terrine von Steinbutt, Pfifferlingen und Hummer ist Gaumen- und Augenschmaus zugleich, sehr fein und mild im Geschmack. Das Mosaik vom Oktopus dagegen wird spektakulär aromatisch von Kapern, Tapenade und Pesto begleitet. Einer perfekt gebratenen Gänseleber in Kirschjus folgt als Hauptgang sehr rosa gegarter Lammrücken auf herzhaft knackigem Ratatouille, ein wahres Feuerwerk der Aromen. Als interessante Kreation erweist sich auch der St. Petersfisch in knuspriger Parmesankruste, zart und kross und saftig. So schlemmen wir uns durch unser Menü und geraten von Gang zu Gang mehr ins Schwärmen. Fazit: Wir durften an diesem Tag Kochkunst auf höchstem Niveau erleben. Der Küche von Harry Borst geben wir daher die Höchstnote! UP

... Die Vergabe der Sterne wird immer undurchsichtiger. Nehme ich die Auberge St. Waldfrid in Sarreguemines oder das Le Temple in Neuhütten, ist mir unverständlich, warum diesen genialen Köchen der zweite Stern verwehrt bleibt, während er einem anderen Koch der Regon, der nur zur Abendzeit und höchst schwankend zaubern konnte, bis zu seinem Absturz geradezu hinterher geflogen ist. Ebenso ist für mich nicht nachvollziehbar, warum manchem Könner am Herd wie etwa einem Harry Borst in Maßweiler, der seit Jahren auf ganz hohem Niveau kocht, ein Stern bisher versagt geblieben ist..... HGH

VARTA-FÜHRER

Ein Besuch bei Familie Borst lohnt sich immer. Bei eleganter Tischkultur genießt man feine, klassische Gourmetküche mit mediterranen Einflüssen. Die Weinkarte ist gekonnt zusammengestellt und fair kalkuliert. Es gibt auch 5 behagliche Gästezimmer.

Pfälzer Restaurantführer
 

Pfälzer Restaurantführer 2015/16

Erwarten Sie in der Westpfalz eine ideenreiche mediterrane Kräuterküche? Subtile Geschmackserlebnisse und inspirierte Kreationen? Wenn ja, werden Sie sich darüber freuen, dass Sie Küchenchef Harry Borst in Maßweiler mit seiner handgeschriebenen Speisekarte in die Heiterkeit des Südens versetzt. Dies gelingt ihm derart oft, meistens bis ins beglückende Detail, dass er viele Feinschmecker der Region vom traditionellen Weg ins Elsass abbringen konnte.

Zum Aperitifsekt von Bernard aus Schweigen kündete schon das Amuse-bouche, ein Vierfach-Akkord vom Pfälzer Spargel, von Borsts Lust zu mutigen Kreationen. Klassischer die Terrine von Steinbutt, Spargel und Atlantik-Hummer - auch sie perfekt abgeschmeckt. Saftig gebraten der Limousin-Lammrücken mit einem Ragout von kleinen und großen Bohnen. Dass hier ausgesuchte Grundprodukte von hoher Qualität und besten Lieferanten verwendet werden, sieht und schmeckt man bei jedem Bissen. Frischen Fisch - ausschließlich Wolfsbarsch, Seeteufel und St. Pierre - bezieht der Chef von der Deutschen See, Gemüse, Kartoffeln und Rind vom Maßweiler Bauern und das Wild aus heimischer Jagd.

Der flotte Service zieht qualitätsmäßig mit, und das einst pompös überladene Ambiente zeigt nun helle Farben, ein wenig moderne Kunst und ein wunderschönes, puristisches Interieur. Darin agiert mit großer Sachkenntnis und angenehm wirkender Souveränität Monika Borst. Sie setzt hier derart herzlich auf die Kraft des lächelns, dass man sie am liebsten für die Party daheim engagieren würde. Frau Borst könnte auch gleich den mit warmem Brot gefüllten Brotkorb mitbringen - alles vom Bäcker Jung im elässischen Wissembourg gebacken, dazu beste gesalzene Butter, der Quark und frische Kräuter beigemischt sind.

Wer zum vollständigen Glück den passenden Wein sucht, findet ihn in einer nicht sehr umfangreichen, aber hochwertigen Auswahl mit Stärken in der Pfalz. Alles ist außergewähnlich günstig kalkuliert - bravo!
Wer sich auf der Weinkarte verliert, findet im Haus fünf geschmackvolle Zimmer (nur für Restaurantgäste).
fe

FAZIT:
Ausflugsziel für Pfälzer und andere Gourmets. Harry Borst lässt nicht locker, wenn es um die Gaumen seiner Gäste geht, bezieht beste Grundprodukte, richtet mit Können an. Tipps: das gute Brot, der geschulte Service.

Pfälzer Restaurantführer 2014/15

Irgendwo in einem von Sponsoren betriebenen Hotel zu kochen, ist keine Kunst. Können viele. Aber seit Jahr und Tag in einem unscheinbaren Ort im Nirgendwo die Fahne der gehobenen Gastronomie hochzuhalten, ist nicht laut und ausführlich genug zu loben. Harry Borst gebührt also unsere Hochachtung für sein Bestreben, in Maßweiler ein Restaurant zu schaffen, das von Pfälzern und von Saarländern gern aufgesucht wird und das auch Weinstraßen-Anrainer mal ausprobieren sollten. Für die empfiehlt sich eine Übernachtung vor Ort.
Allen freilich bietet sich im "Borst" ein Bild der Eleganz. Monika Borst hat auf alle Details geachtet, bietet dem Gast Perfektion und gleich köstliches Brot vorweg. Die per Hand geschriebene Speisekarte passt zum Rahmen dieses Gourmetrestaurants, und dass die Auswahl nicht unendlich ist, betrübt angesichts der Frische der Speisen kein bisschen. Kräuterrahmsüppchen mit Atlantikhummer gefiel uns ausgezeichnet, weil das Hummerfleisch saftig ausfiel und die Suppe perfekt gewürtzt war. Französische Klassik legt die Basis, mediterrane Akzente sind zu bemerken und persönliche Ergänzungen auch. Lammrücken auf Bohnenragout, Saint-Pierre-Filet in der Parmesankruste, Gänseleber mit Aprikosen-Essiggelee: toll. Die Jakobsmuscheln mit Spargelsalat und Rhabarberchutney waren schulmäßig gegart - nur leicht gebräunt und voller Geschmack. Perfekt zubereitet war auch das Mangalitza-Schwein in Form dünner, saftiger Scheiben. Und der Rhabarberschlupfer mit Sabayon und Sauerrahmeis bewies letztmals, dass Harry Borst die Abstimmung zwischen Süße, Säure, zwischen Fülle und Finesse bestens gelingt.
Man könnte sich hier natürlich eine Magnum des berühmten Schweizer Winzers Gantenbein bestellen oder den "Le Sommet" des südafrikanischen Weinguts Mont du Toit entkorken lassen. Allerdings empfiehlt es sich, in der erweiterten Region zu bleiben und eher zu schauen, was an Pfälzern (Kuhn) oder Nahewinzern (Dönnhoff) vorhanden ist; seien Sie gewiss, dass eine Menge da ist! Für entdeckungsfreudige Schnäppchenjäger empfiehlt sich die Rubrik Einzelflaschen und für alle, die den Tag angenehm ausklingen lassen wollen, ein wirklich sehr guter Kaffee mit ausgezeichneten Pralinen. Bei denen haben wir überlegt, was wir Harry Borst an Verbesserungsvorschlägen mit auf den Weg geben könnten. Uns fiel auch nach intensivem Grübeln nichts, aber auch wirklich gar nichts ein. wf

FAZIT:
Harry Borst ist einer der talentiertesten Köche der Pfalz, und was er am Rande der Region geschaffen hat, ist höchste Anerkennung wert. Eine Übernachtung vor Ort ist der guten Weine wegen einzuplanen.

Trip Advisor
LEO - Die Rheinpfalz

Seit 25 Jahren eine gute Adresse

Restaurant & Landhotel "Borst" in Massweiler

Von Markus Giffhorn (16.10.2014, Die Rheinpfalz)

Feine Vorspeise: Steinbutt-Terrine mit Hummerragout Feine Vorspeise: Steinbutt-Terrine mit Hummerragout gefüllt. (Foto: Steinmetz)

"Borst" - bei diesem Namen schnalzen nicht nur Genießer aus der Westpfalz mit der Zunge, auch wenn das Gros der Stammgäste des gleichnamigen Restaurants in Maßweiler eben aus jener Region stammt. Seit einem viertel Jahrhundert liefert der gelernte Koch Harry Borst überzeugende, weil geschmackvolle kulinarische Ergebnisse, stellt dabei nicht nur seine Leidenschaft für das Produkt unter Beweis, sondern auch seinen Spaß daran. Gelernt hat der 51-Jährige einst in der "Fasanerie" in Zweibrücken, sammelte unter anderem Erfahrung in einem Mainzer Sterne-Restaurant. Und er meint es wirklich ernst, wenn er von seiner Ehrfurcht vor dem Produkt spricht. "Französische Küche, italienisch angehaucht", beschreibt Borst seinen Stil. Mit besten Zutaten, die der Markt hergibt, von namhaften Lieferanten wie Rungis Express oder Deutsche See, bereitet er Kreationen zu, die lange im Gedächtnis bleiben. Gattin Monika, die für den liebevollen, freundlichen und aufmerksamen Service zuständig ist, serviert beispielsweise ein kräftiges und aromatisches Krustentiersüppchen (10 Euro), das mit frischen, leicht glasigen Hummerstücken eine zusätzlich feine Note verliehen bekommt. Zuvor beeindruckt schon ein Gruß aus der Küche, eine Variation von Parmesan, sehenswert arrangiert in einem gläsernen rechteckig länglichen Amuse-Gueule-Teller. Sülze, umwickelt mit Lardo und zweierlei Mousse (Tomate, weiße Tomate). Borst weiß schon vor der eigentlichen Speisenfolge mit Kombinationsgabe zu überzeugen. Sein Ideenreichtum zeigt sich schon allein im häufigen Wechsel der Speisekarte, die saisonal beeinflusst, eine abwechslungsreiche Auswahl kreativer Gerichte jeglicher Couleur bietet, Klassisches, Bodenständiges und Feines miteinander in Einklang bringt. So kommt eine deftig-würzige Sülze von Schweinsbäckchen und -öhrchen (14 Euro) lauwarm auf den Tisch, mit einer pikanten Schalotten-Vinaigrette, welche die guten Fleischteile dank der Temperatur nun wie eine Emulsion umspielt - nicht alltäglich! Im Elternhaus von Harry Borst hat das Ehepaar ein Refugium für Genießer entstehen lassen. Das unterstreichen nicht nur die Speisen. Modern, offen und schick präsentiert sich das Restaurant für bis zu 30 Gäste, eine kleine Terrasse (20 Plätze) lockt im Sommer. Zusätzlich gibt es einen Nebenraum für bis zu 80 Personen, übernachten lässt es sich im "Borst" auch. Fünf Doppelzimmer stehen zur Verfügung, die gerne von Geschäftsleuten oder für ein Dinner ohne "Heimfahrstress" genutzt werden. Denn schließlich offeriert auch die Weinkarte einige Schätze vornehmlich namhafter Pfälzer Produzenten, auch Weine aus Frankreich, Italien oder Spanien sind zu haben (Viertel ab 5 Euro). Die passen dann ebenfalls zu einem hervorragenden Limousin-Lammrücken mit Bohnenragout (29 Euro).

Info

Restaurant und Landhotel "Borst", Luitpoldstraße 4, 66506 Maßweiler, Telefon: 06334 1431, Internet: www.restaurant-borst.de, Öffnungszeiten: Mi-So 12-14 und ab 18 Uhr, Mo/Di Ruhetage

Guide Michelin

2 Bestecke  
Wohnlich-moderner Stil und hübsche Deko, dazu aufmerksamer Service... All das trägt die Handschrift der Gastgeberin. Dazu ambitionierte klassische Gerichte wie "Wolfsbarsch im Fenchelsud". Zum Übernachten: einfache, gepflegte Zimmer im Gästehaus gegenüber.